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Supervisionen für Erzieher*innen und Lehrer*innen

Als pädagogische Fachkraft können Sie zu konkreten Fällen Supervision bei uns bekommen. Regelmäßig bieten wir auch themenzentrierte Supervisionsgruppen an. Einmalige Fallsupervisionen sind für Sie kostenfrei.

Supervisionsgruppen für Erzieher*innen

Als Leiter*in sind Sie mit sehr vielfältigen Aufgaben, Erwartungen und Pflichten von sehr unterschiedlichen Interessengruppen wie z. B. Träger, Kollegen*innen, Eltern, Kindern, Lehrer*innen konfrontiert. Sie sind unter anderem gefordert als pädagogische Fachkraft, als Leiter*in eines Teams, als Experte*in für Kindergartenrahmenrichtlinien, als Sprachrohr, als Hauptverantwortliche*r. Und neben all diesen Pflichten steht - glücklicherweise - noch eine eigene Persönlichkeit mit eigenen Wünschen und Vorstellungen. Leitungspositionen bieten viele Chancen, Wirklichkeit zu gestalten und Akzente zu setzen. Es gilt aber auch Grenzen zu akzeptieren, Kompromisse zu schließen und manchmal auch einsame Entscheidungen zu treffen.
Die Supervisionsgruppe soll Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit Leitungsfragen bieten, wie z. B.:

  • eigener Leitungsstil
  • Umgang mit Hierarchien
  • Vielfältigkeit des Rollenprofils
  • Konflikte im/mit dem Team oder mit dem Träger

Arbeitshilfsmittel sind Organigramme, Skulpturen, inhaltliche Informationen und Rollenspiele.

Ansprechpartnerin:
Doris Herold
Diplom-Sozialpädagogin
Familientherapeutin
06062 70-3939
d.heroldodenwaldkreisde

Erzieher*innen tragen große Verantwortung für die Entwicklung der ihnen anvertrauten Kinder. Im Kindergartenalltag müssen dabei viele schwierige Situationen gemeistert werden, um auf die unterschiedlichen Anforderungen der Kinder und deren Eltern angemessen reagieren zu können.
Es lässt sich nicht vermeiden, dass Erzieher*innen bei manchen Kindern (Eltern) an ihre Grenzen stoßen, was zu enormen Druck bei der alltäglichen Arbeit führen kann.
In der Supervisionsgruppe haben sie die Möglichkeit schwierige und festgefahrene Situationen zu reflektieren und neue Handlungsstrategien und Lösungsansätze zu finden. Aber auch bei gerade erst beginnenden Unsicherheiten werden sie viele wertvolle Hinweise und Ideen erhalten, die ihnen einen frühzeitigen „Richtungswechsel“ und kompetentes Umgehen ermöglichen.

Methoden: Die Grundlage der Supervision ist die systemische Sicht- und Arbeitsweise. Es wird lösungsorientiert nach dem Konzept des Reflekting-Team von Tom Andersen gearbeitet, das in besonderer Weise die fachlichen und persönlichen Ressourcen der Kollegen*innen wertschätzt und nutzt. Dabei werden in entspannter Arbeitsatmosphäre Lösungsprozesse angeregt.

Weitere Methoden können sein:

  • Genogramm
  • Kontextanalysen
  • Rollenspiele
  • Skulpturarbeit

Ansprechpartnerin:
Doris Herold
Diplom-Sozialpädagogin
Familientherapeutin
06062 70-3939
d.heroldodenwaldkreisde

Fallsupervision nach Marte Meo
Die Teilnehmer*innen können in dieser Supervisionsgruppe die von der Niederländerin Maria Aarts entwickelte Methode kennenlernen und anwenden. Die Methode „Marte Meo“ hilft, emotionale, soziale und sprachliche Entwicklungsprozesse, die blockiert sind, wieder zu ermöglichen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie mit Alltagsituationen arbeitet, welche mit der Kamera aufgenommen werden. Anhand der Aufnahme wird ersichtlich, wo und wie genau ein Kind in alltäglichen Beziehungsmomenten bereits gut aufgestellt ist und wann und wie ein Marte-Meo-Element bewusst eingesetzt werden kann, um eine Entwicklung aus eigener Kraft zu unterstützen.

Methode:
Fallsupervision nach der Marte Meo Methode

Ort:
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche un Eltern
Relystr. 20
64720 Michelstadt

Termine:
Mi. 13.01.2021
Mi. 10.02.2021
Mi. 10.03.2021
Mi. 21.04.2021
jeweils von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Kosten:
60,00 €

Anmeldeschluss:
06.01.2021

Leitung:
Wilfried Hanssmann
Dipl.-Pädagoge
Familientherapeut
Marte Meo Supervisor
 06062 70-3939
06062 70-3918
w.hanssmannodenwaldkreisde

Supervisiongruppe für Lehrer_innen

Lehrer_innen sollen dazu beitragen, dass aus unseren Kindern verantwortungsbewusste, leistungsfähige und sozialkompetente Mitglieder der Gesellschaft werden. Im Spannungsfeld zwischen diesen vielfältigen Anforderungen und der schulischen und gesellschaftlichen Realität entsteht oft Handlungsdruck und/oder Ohnmacht. Energieverluste, Routine statt Beweglichkeit, Beschränkung auf das Mindestmaß, Stagnation usw. können mögliche Folgen sein. Die Supervisionsgruppe bietet Ihnen die Möglichkeit, schwierige und festgefahrene Situationen mit Schülern, Eltern und/oder dem Kollegium zu reflektieren, andere Sichtweisen zu erfahren und neue Handlungsstrategien zu (er)finden.

Methoden
Die Grundlage der Supervision ist die systemische Sicht- und Arbeitsweise. Es wird lösungsorientiert nach dem Konzept des „Reflekting-Teams“ von Tom Andersen gearbeitet, das in besonderer Weise die fachlichen und persönlichen Ressourcen der Kollegen_innen wertschätzt und nutzt. Dabei werden in einer entspannten Arbeitsatmosphäre Such- und Lösungsprozesse angeregt.

Weitere Methoden können sein: Genogramme, Kontextanalysen, Rollenspiele und Skulpturarbeit.

Ansprechpartnerin:
Doris Herold
Diplom-Sozialpädagogin
Familientherapeutin
06062 70-3939
d.heroldodenwaldkreisde